Bingo-Nachmittag 50+ Gymnastikdamen

„Rien va plus“ – ach nee, dass ist bei Roulette im Kasino. Aber so was ähnliches war es auch am 20. Februar im MTV-Vereinsheim. Spannung pur!

Aber ehe es so weit war, haben wir zuerst Kaffee getrunken und uns gestärkt. 

Das Aufbau-Team um Ingrid hatte morgens –zusammen mit Udo- die Tische hingestellt und schön eingedeckt. Die Teelichter brannten und die Teller warteten schon auf die leckeren Berliner. Gegen 15.00 Uhr kamen alle Damen reinspaziert, haben sich hingesetzt, sich unterhalten und sich Fotos angeguckt. Beim Kaffee und Berliner war es ein schöner Stunde.

Dann war es soweit. Die Tische wurden abgeräumt (alles schnell in die Küche rein – die Spülfrauen kamen später!), sich noch etwas zu Trinken bestellt (Eljo, ein Wasser; Eljo, ein Wein – Ja, kommt sofort) und es konnte losgehen. Die Bingo-Zettel und die Stifte wurden ausgeteilt. Jeder kennt Bingo anders. Heute war die Holländische-Version dran. Eljo hat auf einem großen Zettel die Reihe angemalt, die als aller Erste voll sein musste. Hè? Wie? Nicht alles auf einmal? Nein, schon alle Zahlen abstreichen, aber wer als Erste die eine bestimmte Reihe voll hat, muss laut BINGO rufen. „8, 20,51,90“. 90? Ja, die Bälle waren im Spiel, aber nicht auf dem Zettel. Ab 80 war Schluss.

„BINGO“, schallte es durch den Saal. Nach einer kleiner Kontrolle (man kann ja nie wissen!) war es einen richtigen Bingo und der kleinen Preis ging an die glückliche Gewinnerin.

Eljo malte eine neue Reihe auf, die jetzt voll sein sollte. Hè? Wie? Noch immer nicht alles? Nein, schon wieder alle Zahlen abstreichen, wer als Erste diese bestimmte Reihe voll hat, muss laut BINGO rufen. So geschah. Auch der zweite Bingo war richtig. Dann, endlich, musste die ganze Karte voll sein. Alle Bällen mit Zahlen waren schon fast weg und noch immer kein Bingo! Eljo und Ingrid wurden schon nervös. Aber dann doch: BINGO. Nach der Kontrolle (muss sein!) war es eine gute Bingo und der erste Eis-Gutschein von Eiscafe Nino wurde vergeben.

So ging es noch 3 Runden lang. Alle waren ganz aufgeregt, denn man muss schon gut aufpassen, die richtige Zahlen abstreichen, nicht schummeln und zuhören. Aber da alle Damen gut in Form sind (wir bei der Gymnastik regelmäßig auch Gehirngymnastik machen) hat es ohne Probleme geklappt.

Um 17.00 Uhr mussten wir Schluss machen! Ende, aus, vorbei. Es war eine schöne Nachmittag, was wir bestimmt noch mal wiederholen werden.