Wildwest-Atmosphäre in Schladen

Wildwest-Atmosphäre in Schladen


Von Kristin Winter


Großer Andrang herrschte beim traditionellen Weihnachtsturnen des MTV Jahn Schladen. Ganz nach dem Motto "Goldrausch in Schladcity" fanden sich die Zuschauer im Wilden Westen wieder.


Zunächst bedankte sich der Vereinsvorsitzende und Sheriff, Arne Leeker, bei den zahlreichen Helfern und der Hauptorganisatorin Annett Balzer. Die Übungsleiter bekamen einen Blumenstrauß überreicht. Auch das "Thekenteam" wurde geehrt und erhielt als Dank für die tatkräftige Unterstützung bei Veranstaltungen ein Präsent.


Durch das Programm führten "Chicken und Nugget", verkörpert von Leo Schröter und Niklas Ulrich, die auf ihrer Reise durch den Wilden Westen viel erlebten. So trafen sie zum Beispiel Siedler (Mini-Handball), Wildpferde und Mexikaner (beides Kinderturnen). Beide unterhielten die Zuschauer zwischen den Auftritten.


Den Anfang machte aber die Eltern-Kind-Gruppe. Bei Wind und Wetter liefen die Kinder als Wolke oder Stern über kleine Hindernisse. Danach hieß es "mit der Nacht kommt die Kälte" und die Jazztanz-Gruppe zeigte ihre Choreografie. Die jüngsten Akteure waren die "Pampers-Turner". Sie mussten nicht nur hart in einer Goldmine arbeiten, sondern das gefundene Gold über einen Parcours transportieren.


Danach stürmten die Indianer mit wildem Geschrei in die Halle. Desiree Bertram spielte Gitarre und sang, während die vierjährigen Jungen und Mädchen auf einem Mini-Trampolin sprangen oder durch die Halle flitzten. Doch das war noch nicht alles. Sie fesselten den Sheriff an einen Marterpfahl. Zum Glück war schon die Kavallerie (Leichtathletik) im Anmarsch und befreite den Sheriff aus seiner misslichen Lage.


Danach zeigten die acht- bis zwölfjährigen Athleten verschiedene Übungen wie zum Beispiel Liegestütz oder Sprünge. Es folgte der "Überfall der Dalton-Bande". Die Kinderturner (fünf Jahre) erstürmten mit Pistolen die Halle. Da hieß es "rette sich, wer kann". Nicht schlängelnd, sondern auf Einrädern bewegten sich zudem die "Klapperschlangen" durch die Halle.


Es folgte der Auftritt der zweiten Jazztanz-Gruppe, die als Bartänzerinnen im Saloon auftraten. Dort ging es später wild zu, es flogen nicht nur die Fetzen, sondern auch Trampolinspringer mit toller Akrobatik. Ein weiteres Highlight waren die Leistungsturnerinnen, die wie Tasten eines Klaviers in schwarz und weiß gekleidet waren, und mit ihrer Darbietung überzeugten.

Zum Abschluss bauten die vier- bis sechsjährigen Leichtathleten Eisenbahnschienen, auf denen der Weihnachtsmann mit seiner Lokomotive einfuhr. Er brachte für jedes Kind ein Geschenk mit.


Organisatorin Annett Balzer zeigte sich zufrieden: "Die Aufführung war eine runde Sache." Anschließend lud Leeker die Zuschauer auf den Weihnachtsmarkt vor der Turnhalle ein.


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Die kleinen Indianer fesselten "Sheriff" Arne Leeker an den Marterpfahl.

Erst die Kavallerie befreite ihn wieder. Foto: Kristin Winter


Dienstag, 13.12.2011

Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2175/artid/15392135 (13.12.2011)