Presseberichte

Jahn-Damen verlieren zu ungewohnter Anwurfzeit (Anzeigenblatt vom 02.11.2017)

Jahn-Damen verlieren zu ungewohnter Anwurfzeit (Anzeigenblatt vom 02.11.2017)

Damen gegen MTV Braunschweig III 21:25 (8:15)

Am vergangenen Samstagabend reiste die 1.Damen des MTV Jahn Schladen nach Braunschweig, gegen eine in der Staffel noch völlig unbekannte Truppe.

Beide Mannschaften kamen zu Anfang des Spiels sehr holprig in die Partie, sodass es zu einem ständigen Schlagabtausch in der Führung kam und sich keine Mannschaft sichtlich absetzen konnte. Dies zeigte der Gleichstand von 8:8 in der 19.Minute. Von da an wendete sich das Blatt leider zu Gunsten der Gastgeber, die durch einige Tempogegenstöße eine Führung von 16:8 zur Halbzeitpause herausspielen konnten.

In der Halbzeitansprache wurde nochmal deutlich, dass man den Aufsteiger der letzten Saison sichtlich unterschätzt hatte und nun als Team kämpfen musste, um das Spiel noch zu wenden. Die Pausenansprache zeigte Wirkung! Durch bessere Absprachen konnten viele Tempogegenstöße unterbunden werden und auch im Angriff wurden die Bälle im Tor versenkt. Zudem steigerte sich die Abwehrleistung auf das sonst bekannte starke Niveau, sodass man den Torabstand auf zwei Tore verringern konnte. In dieser Zeit bestimmten jedoch die Schiedsrichter das Spiel und somit auch den Ausgang dessen. Leider reichte die dennoch weiterhin starke Leistung unsererseits am Ende nicht, sodass man den Sieg völlig unverdient mit 25:21 an die Heimmannschaft abgeben musste.

Es spielten: V.Klein (Tor) - R.Cordes, M.Latussek (3/2), L.Fischer (2), L.Harig (5), L.Röpke, M.Rademacher (5/3), A.Kaltwasser (4) und L.Gereke (2). T.W.

MSG Nordharz gegen SG Zweidorf/Bortfeld II 22:29 (10:14)

Eine Trainings-Woche ist seit dem katastrophalen Auftritt bei der HSG Bad Harzburg/Vienenburg vergangen und die Mannschaft hatte zwei Trainingseinheiten Zeit sich die Niederlage aus den Köpfen zu trainieren, damit der neue Fokus auf das Spiel gegen die SG Zweidorf/Bortfeld 2 gelegt werden kann. Welches eine ebenso schwere Aufgabe wie gegen die HSG Bad Harzburg/Vienenburg werden wird, da auch diese Mannschaft in dem oberen Tabellendrittel anzusiedeln ist. Bis auf Maliek Steiner, Leon Einbock und Thorben Warneke stand dem Trainergespann Matthes/Wöltje der komplette Kader zur Verfügung.

Das Spiel begann vom Nordharzer-Angriff sehr stark, sodass jede Chance zu einem Tor verwandelt werden konnte, jedoch hielt die Abwehr nicht das, was man von einer Abwehr erwartet. So gelang es den Gastgebern viel zu leicht Tore zu erzielen und unsere MSG trug dazu bei, dass sich eine beinahe hektische Anfangsphase entwickeln konnte.

In diesem Spiel zeigte auch erstmals Tim Downar ungewohnte Schwächen von der 7-Meterlinie.  Der sonst sehr zuverlässige Schütze verfehlte in der 11. Minute den ersten Strafwurf und konnte nicht zur 5:6 Führung einnetzen. Dieser Fehlwurf schien das ganze Spiel durcheinander gebracht zu haben, denn jetzt wurde der bis hierhin starke Angriff der MSG schwächer. Fehlwürfe und technische Fehler schlichen sich im Angriff ein und in der Kombination mit der löchrige Abwehr war es nicht verwunderlich, dass sich die SG innerhalb von sieben Minuten auf 9:5 absetzten konnte. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit konnte dieser Vorsprung nicht wieder verringert werden, sodass beide Mannschaften mit einem Stand von 14:10 in die Halbzeitpause gingen.

Den Beginn der zweiten Halbzeit würden die Trainer der MSG gerne schnell wieder vergessen. Anstatt eine Aufholjagd zu starten, schließlich waren es nur vier Tore gegen die gar nicht so stark spielende Reserve der SG Zweidorf/Bortfeld, ließen individuelle Fehler den Rückstand auf 19:11 in der 39.Minuten erhöhen. Erst in den Schlussminuten, als die Abwehr mit drei Manndeckern agierte, wurden Tore aufgeholt. Leider reichte die Zeit nicht mehr zu einer deutlicheren Verringerung des Rückstandes. So verlor die MSG mit 29:22 ihr fünftes von sechs Spielen und bleibt weiterhin auf dem vorletzten Platz in der Regionsoberliga.

„In diesem Spiel war deutlich mehr Wille, Engagement und Feuer drin, als im vergangenen Spiel gegen Bad Harzburg. Genau diese Emotionen müssen wir konservieren und mitnehmen. Wenn wir es dazu schaffen unsere Abwehr zu stabilisieren, werden wir noch wichtige Punkte gegen den Abstieg holen“, berichtet Spielertrainer Marcus Wöltje nach dem Spiel und verweist auf sein Aufwärmshirt mit dem Spruch: #wirfreuenunsaufeinander.

Es spielten: D.Placzek, D.Plucinski (beide Tor) – L.Wolf, F.Matthes (6/1), P.Funke (2), K.Welter (1), C.Becke, M.Stolper (1), Y.Hennig (6), T.Downar (2), S.Rühe, M.Wöltje (1) und A.Plumeyer (3).

Spielfilm: 3:3, 5:5, 7:5, 9:7, 13:8, 14:10, 17:11, 19:12, 21:13, 23:17, 26:18, 29:22. M.W.

Vorschau 04. und 05.11.17:

Samstag in Schladen:

14:00 Uhr weibl. B-Jugend gegen FC Viktoria Thiede

16:00 Uhr männl. C-Jugend gegen HSG Liebenburg-Salzgitter

Samstag in Liebenburg:

18:00 Uhr 1.Herren (MSG Nordharz) gegen MTV Vorsfelde II

Sonntag in Schladen:

12:00 Uhr gem. E-Jugend gegen SV Stöckheim II

15:00 Uhr Damen gegen MTV VJ Peine II

Sonntag auswärts:

14:15 Uhr weibl. C-Jugend gegen SG Adenstedt