Presseberichte

MSG-Herren ziehen den Kürzeren – Klare Sache für die B-Mädels (Anzeigenblatt vom 21.12.2017)

MSG Nordharz gegen MTV Groß Lafferde II 26:28 (14:16)

Die MSG Nordharz war bei der Landesliga-Reserve des MTV Groß Laffede zu Gast. Es war von vorn herein klar, dass es keine leichte Aufgabe werden würde, hier zwei Punkte mitzunehmen. Zusätzlich erschwert wurde das Unterfangen noch durch die beiden Schiedsrichter, die auf beiden Seiten oftmals auf Unverständnis für ihre Entscheidungen stießen und den Spielern teilweise gar nicht mehr klar war, wem der Ball zugesprochen wurde und so ein flüssiges und ansehnliches Spiel kaum möglich war.

Der Grundstein sollte in der Abwehr gelegt werden, allerdings haperte es in der Anfangsphase dort gehörig und man ließ sich im Eins-gegen-Eins leicht überrumpeln. Die Schiedsrichter fingen sofort mit Bestrafungen und Siebenmetern an. Die Gastgeber fanden besser ins Spiel und legten immer wieder vor und die MSG zog entsprechend nach. Beide Teams versuchten über Eins-gegen-Eins-Situationen zum Erfolg zu kommen, was auch oftmals gelang. Die Heimsieben verwertete ihre Chancen in Halbzeit eins besser und ging mit einer Zwei-Tore-Führung und die Pause.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste, wobei die Abwehr der MSG nun stabiler stand, die Gegner oftmals fair stoppten. Die Gastgeber wirkten nun etwas ratlos und fingen an wild aus dem Rückraum ihre Chance zu suchen, was aber nicht von Erfolg gekrönt war, so dass die MSG in 48.Minute zunächst ausgleichen und 55.Minute sich ein Zwei-Tore-Polster erarbeitet hatten. Dies wurde aber schnell wieder verspielt, durch überhastete Abschlüsse und zusätzlich kassierte man in der Endphase vermeidbare Zeitstrafen, allerdings waren davon auch die Gastgeber nicht verschont geblieben. Leider vergab man kurz vor Schluss einen Siebenmeter zum Ausgleich und fing sich im Gegenzug noch einen Treffer, so dass man ein Spiel zweier gleichstarker Teams mit 26:28 unnötig verlor.

Wie anfangs schon beschrieben, sorgten die beiden Unparteiischen durch ihre Pfeiferei für unnötig viel Unordnung und Diskussionen auf dem Feld. Das Siebenmeter-Verhältnis von 13 zu 3 zu Gunsten der Gastgeber passte nicht, während es bei Zeitstrafen mit 7 zu 10 für die MSG schon ausgeglichener war, wobei zu viele ausgesprochen worden waren. Leider behielt man in der entscheidenden Schlussphase nicht die Nerven (im Verlauf der Partie aber auch schwierig gewesen) und vergab die ein oder andere Torchance zu leichtsinnig. So wurde es nichts damit, ins Mittelfeld zu springen und weiter Boden gut zu machen auf den Abstiegsplatz.

Für die MSG geht es erst wieder im neuen Jahr weiter. Bis dahin wünscht man allen Anhänger ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.

Es spielten: D.Placzek (Tor) – F.Matthes (5), L.Wolf (1), L.Einbock, P.Funke (3), C.Becke, M.Stolper (2), T.Downar (6/3), T.Warneke, S.Rühe (1), M.Steiner (8) und M.Wöltje. T.W.

Weibl. B-Jugend gegen MTV Seesen 27:4 (17:3)

Die weibliche B-Jugend ging als Favorit ins Spiel gegen den MTV Seesen und diese Einschätzung bestätigte sich im Verlaufe der Partie auch. Die Jahn-Mädels waren den Gastgebern während der ganzen 50 Minuten spielerisch überlegen. In der Abwehr packte man ordentlich zu und Julia im Tor entschärfte so gut wie jeden Ball, wobei die Gastgeber allerdings auch recht harmlos agierten. Im Angriff zeigte man von allen Positionen Torgefahr, vor allem Alissa war von ihren Gegenspielern nicht zu halten und riss für ihre Mitspielerinnen zusätzlich Lücken. Man nutzte das Spiel, um auch mal andere Aufstellungen zu testen, was für den Spielverlauf keinen Unterschied machte. So siegte man nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung über einen Pausenstand von 17:3 am Ende einer fairen Partie verdient mit 27:4.

Es spielten: J.Kolzuniak (Tor) – L.Kottke (4), A.Arndt (12), N.Badelt (4/1), F.Beeri, N.Engler, P.Winter (7/2) und C.Storbeck. T.W.

Weibl. C-Jugend gegen HSG Liebenburg-Salzgitter 9:14 (6:7)

Leider sahen sich am vergangenen Wochenende nur 7 Jahnerinnen 11 LiSa-Mädels gegenüber. Dennoch wollte man sich nicht so einfach geschlagen geben und dies gelang den Mädels auch über weite Strecken der Partie. Bis Mitte der ersten Halbzeit führte man zeitweise mit 2 Toren und zeigte sich als ebenbürtiger Gegner. Zum Ende der Halbzeit wandelte sich das Blatt allerdings zu Gunsten der Gastgeber und diese gingen mit einer 7:6 Führung in die Pause.

Die Führung konnte die Gastgeber mit zunehmender Spieldauer weiter ausbauen, wobei sie eher von den nachlassenden Kräften der Jahn-Mädels profitierten als von einer spielerischen Überlegenheit. So verlor man am Ende das Spiel mit 9:14, was man bei vollem Kader sicherlich ausgeglichener hätte gestalten können.

Es spielten: S.Mrukwa (Tor) – E.Meier, N.Engler (3), T.Herda (1), P.Winter (5), H.Eichhorn und J.Kutzner. T.W.